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Antonia M. Cornelius

Kommunikationsdesigner (Deutschland)

Antonia M. Cornelius (*1989) lebt und arbeitet als Schriftgestalterin und Kommunikationsdesignerin in Hamburg. Sie studierte mit Schwerpunkt Schriftgestaltung bei Jovica Veljović und Albert-Jan Pool. Ende 2017 schloss sie ihr Masterstudium in Kommunikationsdesign an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg ab und wurde für ihr forschungsbasiertes, schriftgestalterisches Abschlussprojekt ausgezeichnet.

Bereits seit ihrem Bachelorstudium gilt ihr besonderes Interesse der Leserlichkeit von Schriften und ihren vielseitigen Einflussfaktoren, die sie mit ihrer entstehnden Schriftsippe Legilux erforscht. Aktuell promoviert Cornelius an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel zur Bedeutung von Serifen für die Leserlichkeit von Textschriften.

In ihrem Buch »Buchstaben im Kopf. Was Kreative über das Lesen wissen sollten, um Leselust zu gestalten«, das im Oktober 2017 bei Hermann Schmidt erschien, bündelt Cornelius ihre bislang gesammelten Erkenntnisse über Wahrnehmung, Leseprozesse, Schriftgestaltung und Typografie.

Buchstaben im Kopf. Wie Gestaltung das Lesen beeinflussen kann

Wenn wir lesen, vollbringt unser Gehirn eine wahre Meisterleistung: Um aus abstrakten Zeichen Bedeutungen abzuleiten, muss es diese zunächst visuell unmissverständlich erkennen können. Unser Sehsystem gibt hierbei die Grenzen vor, innerhalb derer sich die Gestaltung einer Schrift bewegen kann – in Abhängigkeit von zahlreichen weiteren Einflussfaktoren. Da die Situationen, in denen wir lesen, sich stark voneinander unterscheiden, sollten Schrift und Typografie stets individuell auf die Erfordernisse der jeweiligen Anwendung abgestimmt werden, um den bestmöglichen Lesekomfort zu bieten.

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