Climate-KIC_Head400

Wiebke Koch

Visual Facilitator/Graphic Recorder (Deutschland)

Wiebke Koch studierte Betriebswirtschaftslehre in Osnabrück und arbeitet seit über 20 Jahren mit großer Leidenschaft an der Schnittstelle von Gesellschaft und Wirtschaft. Seit 2002 unterstützt sie insbesondere „Changemaker“, die sich der Lösung gesellschaftlicher Probleme verschreiben. Eine Hürde bei der Begleitung eines Dorfentwicklungsprojekts in Indien und der daraus resultierenden (Wieder-) Entdeckung des Mediums Bilder inspirierte sie, Visualisierungsinstrumenten bewusster in ihre Praxis zu integrieren. Inzwischen ist sie hauptsächlich als Visual Facilitator und Graphic Recorder unterwegs. Ob Illustrationen für Lernmaterialien, Icons für Prozesse, Poster für die Entwicklung von Business Modellen oder live auf Konferenzen gezeichnete Bildprotokolle: Visualisierungen ermöglichen Dialog in einer neuen Qualität. Kochs einfache Wort-Bild Kombinationen helfen nicht nur, komplexe Herausforderungen besser zu verstehen. Sie sind für Konzernen wie Axel Springer,  Daimler oder Unilever, aber auch für Behörden und Bildungseinrichtungen wie dem Auswärtigen Amt, dem JobCenter oder der Friedrich-Schiller Universität Jena eine wertvolle Möglichkeit, um schneller, leichter und auch ziemlich sicher mit  mehr Spaß an den Kern ihres Anliegens zu kommen.

Sie ist Gründerin und Mit-Gründerin verschiedener internationaler Non-Profit Organisationen und Unternehmen wie One Umbrella Australia, self eG, HUB Berlin (jetzt Social Impact Lab Berlin) und the glass half full. Koch lehrte Strategie und Kreativität an den International Business Schools in Berlin und Hamburg, sowie im Master Studiengang ‚Public Policy‘ an der Humboldt-Viadrina School of Governance in Berlin.

Workshop: Mit Stift und Papier für eine Welt

Die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte, grosse Mengen an Information oder die Absicht hinter dem nächsten Projekt auf den Punkt zu bringen, ist eine immer wichtigere Kompetenz für viele Berufsfelder. Präsentationen, Pitches oder Konferenznotizen zur Abwechslung mal mit Stift und Papier anzugehen, macht Spaß und ist schnell gelernt (wirklich, keine Vorkenntnisse notwendig!). Denn auch die Forschung weiß inzwischen: Visualisieren hilft, sich länger zu konzentrieren, lädt Präsentationen emotional auf und erhöht die Behaltensleistung.

 

Und bei aller Digitalisierung des Arbeitsalltags: Stift und Papier sind alles andere als „out“. Ideen werden schnell mal eben aus dem Stegreif visualisiert, User Stories zu Papier gebracht und Workshops mit attraktiven Flipcharts bereichert. Ganz ehrlich: Wer brennt schon auf den nächsten „Tod durch Powerpoint“? In diesem Workshop probieren wir gemeinsam die 7 Zutaten für ein gutes visuelles Rezept aus und legen den Grundstein für eine ganz individuelle Symbolbibliothek. Und wer ganz mutig ist, übt sich für den Rest der TYPO 2018 gleich mal im Erstellen eigener Sketchnotes.

 

Neueste Artikel