Talks auf der TYPO Berlin 2017

Liv Siddall

Liv Siddall

Herausgeberin (London)

Liv Siddall ist Redakteurin bei Rough Trade, einer der beliebtesten Institutionen der britischen Musikszene. Im Rough Trade East Plattenladen produziert sie die Monatszeitschrift, die Podcasts und Radiosendungen des Labels. Davor war sie vier Jahre für die Online- und Features-Redaktion bei It’s Nice That tätig. Siddall arbeitet als Redakteurin für Riposte Magazine und schreibt für zahlreiche unabhängige Online- und Print-Medien. Sie ist Gastdozentin an mehreren Universitäten und hält regelmäßig Vorträge über das Publizieren von Zeitschriften.

Rough Trade Magazine erscheint monatlich mit einer 64-seitigen Printausgabe, die weltweit und in allen Rough Trade-Läden in London, Nottingham und New York vertrieben wird. Die Redaktion besteht aus Liv Siddall und dem Designer Bruce Usher. Rough Trade Magazine ist weniger eine Musik- als eine Shop-Zeitschrift. Geschrieben werden die Artikel von den Verkäufer*innen. Musiker*innen liefern Features, und ergänzt wird das redaktionelle Angebot durch ausführliche Interviews mit legendären Künstler*innen und Bands. Die Zine-ähnliche Publikation wirft einen persönlichen, freundlichen und humorvollen Blick auf die Musikindustrie. Rough Trade Magazine bietet den Bands eine Plattform. Sie selbst entscheiden, wie sie sich präsentieren und was sie bringen. Oft gestalten sie ihre eigenen Seiten. Rough Trade Magazine ist ein Journal, das alles andere als ein traditionelles Musikmagazin sein will.

Wie man ein monatlich erscheinendes Musikmagazin für einen vierzigjährigen Plattenladen macht

Dieser Vortrag handelt davon, wie es ist für Rough Trade zu arbeiten, ein Plattenladen in East London, für den ich eine 64-seitige Monatszeitschrift produziere. Es ist ein Musikmagazin für eine Firma, die es seit vierzig Jahren gibt. Ich berichte von den Auftragsarbeiten, die die Mitglieder der Belegschaft, Musiker, Künstler und Bands anfertigen, denn unsere Zeitschrift soll anders sein als die üblichen Musikmagazine und den Do-it-yourself-Geist von Rough Trade lebendig halten.

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